Coaching und Beratung für Privatpersonen

Die Nachfrage nach Coaching im privaten Lebensumfeld wächst stetig an.

Coaching nimmt seinen Platz ein zwischen Psychotherapie, welche psychische Störungen durch geeignete Interventionen lindert oder behebt und den (Lebens-) Beratungsangeboten öffentlicher sozialer Einrichtungen.

Demnach ist Coaching zu verstehen als die professionelle Begleitung von Menschen in Krisen, Umbrüchen oder Veränderung.

Privates Coaching setzt dabei auf die Fähigkeit des Klienten, aus eigenem Vermögen heraus Antworten auf seine Fragen und Anliegen zu finden und selbstständig Strategien und Wege für die Erreichung seiner Ziele zu erarbeiten.

Der Coach bietet den Rahmen und gestaltet den Prozess hierzu.

Privates Coaching bietet sich an bei:

  • Bedeutsamen Entscheidungen oder Veränderungen im Lebensweg.
  • Verarbeitung von Kränkungen und Verletzungen.
  • Partnerschaftsproblemen, wie Trennung, Scheidung, Versagensängste.
  • Überforderung und mangelnde Stressbewältigung; Erschöpfung, Burn Out.
  • Neuorientierung und Neuordnung der Lebensrichtung, work-life-balance.

Die obigen Aufzählungen sind lediglich einige unter vielen möglichen Coachinganlässen. Letztlich ist es Ihr Anliegen, das zählt…

 

Wo findet das Coaching statt?

Je nach Anliegen und Anlass kann das Coaching arbeitsplatznah erfolgen; z.B. in einem Coaching on the job, im störungsfreien Umfeld des Arbeitsplatzes oder an einem anderen, dafür geeigneten Ort Ihrer Wahl. Viele Klientten ziehen einen „Tapetenwechsel“ für das Coaching vor. Eine neutrale, angenehme, manchmal auch Wohnzimmeratmosphäre macht den Kopf und den Blick bereit für Sichtwechsel und entspanntes Arbeiten. Meine Praxis führe ich in Koblenz, wahlweise im Deutscher Kaiser, Koblenz, oder in meinen privaten Räumen. Hier ist für ausreichend Atmosphäre gesorgt. Wenn es sich ergibt, verbringe ich  im Sommer und im Herbst  einige Wochen in Wenningstedt, auf meiner Lieblingsinsel Sylt. Dort biete ich Sommer- und Wintercoaching an, konzentrierte Sitzungen für Klienten, die in kurzer Zeit den Kopf frei bekommen wollen. Halten Sie die Nase bei einem ausgedehnten Spaziergang am Strand oder über die Dünen ind den Wind. Lassen Sie sich von Natur pur inspirieren und auf`s wirklich Wesentliche  zurückführen. Genießen Sie auf den Dünen die ausgelassene Freude von meiner Pointer-Dame Lily und erleben Sie das Ur-Gefühl des „EINFACH DA SEIN!“ Sollten Sie  das Kamingespräch vorziehen – für Feuerholz ist gesorgt. Lily

 

Lily

Manchmal werde ich gefragt,

wie Coaching geht

und darauf antworte ich erstmal mit meinem Coachingverständnis: Am Anfang steht die Beziehung. Will heißen, der Nasenfaktor. Stimmt die Chemie nicht, so kann ein sich aufeinander Einschwingen schwer gelingen. Daher ist ein erstes, unverbindliches Vorgespräch unabdingbar. Hier prüfen beide Seiten, ob sie miteinander können. Und der Coach prüft, ob das Anliegen des Klienten für ihn selbst „greifbar“ ist. Dann startet der Prozess mit Erkunden, Innehalten zur Selbstreflexion, „Wer innehält, erhält innen Halt“ Laotse. Klient und Coach sprechen über ein Thema, ein Anliegen, Problem, eine Aufgabe. Dabei reflektiert der Coach seinen Klienten, zeigt Handlungsoptionen auf, macht Vorschläge, ermutigt, provoziert, sinniert, schweigt – und lacht mit ihm. Coaching ist in meinem Verständnis Beratung. Seit jeher haben Menschen um Rat gesucht; beim Medizinmann, bei weisen Frauen, Heilern, Orakeln, im „Ältestenrat“. Dabei haben die Ratgeber nie für den Ratsuchenden entschieden – seine Selbstverantwortung blieb (und bleibt) immer unberührt. Wie Coaching geht, hängt daher im Wesentlichen vom Dynamischen Prozess zweier im Dialog befindlicher Personen ab. Immer mit einer Zielstellung, letztlich aber ergebnisoffen.

Wissenschaftliche Grundlagen

Vor einiger Zeit stellte mir im Vorgespräch zu einem Coachingprozess der Klient die Frage: „Auf welcher wissenschaftlich-theoretischen Grundlage fußt Ihre Arbeit als Coach, Herr Steffens?“
Diese Frage ist durchaus berechtigt und sollte von Menschen, die beabsichtigen, ein Coaching einzugehen, auch gestellt werden dürfen. Folgende Antworten habe ich meinem Klienten gegeben:

Je nach Neigung des Klienten und der jeweiligen Zielstellung bediene ich mich dreier Konzepte die ich für geeignet halte. Deren Elemente können sich in der praktischen Arbeit durchaus ergänzen.

1. Das GROW Modell.

Bei diesem Modell handelt es sich um einen Ansatz, der ursprünglich für die Arbeit mit Führungskräften im angelsächsischen Raum entwickelt wurde. GROW beinhaltet die Anfangsbuchstaben von vier im Coaching aufeinander folgenden Abschnitten:

G – Goal bezeichnet dabei die Beschreibung des Ziels, welches mit dem Coaching erreicht werden soll.

R – Reality überprüft den Realitätsgehalt des beschriebenen Ziels,

O – Options ist die Entwicklung von Lösungsalternativen,

W – Will beschreibt die Umsetzung: Was soll, wann, wie und von wem genau getan werden, um das Ziel des Coachings zu verwirklichen?

In meiner Erfahrung hat sich diese Vorgehensweise in der Arbeit mit Fach- und Führungskräften an praktischen Fragen aus dem beruflichen Alltag sehr gut bewährt.

2. Die Haltung und die Vorgehensweisen der positiven Psychologie nach Seligman.

Anders als die verbreiteten klassischen Ansätze der Psychologie, orientiert sich die positive Psychologie nicht an den Defiziten des Klienten, die es zu beseitigen gilt sondern an seinen Potenzialen, Stärken, Ressourcen. Dabei geht sie davon aus, dass der Klient alle Fähigkeiten mit sich bringt, die ihn zu einem gelingen dem Leben befähigen. Die Aufgabe des Coach ist hierbei, die beschriebenen Ressourcen des Klienten in der gemeinsamen Arbeit offen zu legen, diese zu stärken und ihn zur selbstständigen Lösung seiner Anliegen zu befähigen. Anhand der Zielstellung des Coachings werden die persönlichen Stärken des Klienten erkundet und für die praktische Bewältigung seiner Anliegen modelliert.

3. Die Kognitive Verhaltenstherapie, KVT.

Die KVT geht davon aus, dass jegliches Verhalten gelernt ist und auch wieder „entlernt“, bzw. modifiziert werden kann. In der praktischen Arbeit geht es um die Bewusstmachung falscher Verhaltensweisen und Denkmuster und die Ablösung davon. Dies geschieht durch das Einüben hilfreicher Verhaltensweisen. Die KVT beschäftigt sich dabei weniger mit dem „Warum?“ (oder wie ist es zu der falschen Verhaltensweise gekommen?). Sie stellt vielmehr das „Wie?“ (wie kann ich mich zukünftig anders verhalten?) in den Vordergrund.

Abschliessend will ich darauf hinweisen, dass ich nicht psychotherapeutisch arbeite. Gleichwohl können Elemente verschiedener psychotherapeutischer Richtungen in das Coaching einfließen (Fragetechniken, Affirmationen, Phantasiereisen, u.a.m).


 

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